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Drohgebärden

Furcifer balteatus male

Chamäleons haben eine ganze Palette an Drohverhalten, das sie zur Abwehr von Beutegreifern oder unliebsamen Artgenossen einsetzen können. Wir möchten hier die gängigsten Drohgesten vorstellen und erklären. Aufblähen des Kehlsacks Das hat wohl jeder Chamäleonhalter schon einmal gesehen, und selbst die Kleinsten können es schon: Den Kehlsack aufplustern und damit das Zungenbein stark nach vorne schieben. Das Tier vergrößert damit ... Mehr lesen »

Wildfang oder Nachzucht?

Wer ein Chamäleon kaufen möchte, steht früher oder später vor der Wahl, ob er sich für eine Nachzucht (NZ) oder einen Wildfang (WF) entscheiden will. Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass kontrollierten Nachzuchten stets der Vorzug gegeben werden sollte. Inzwischen sind viele verschiedene Arten regulär als Nachzucht in Deutschland erhältlich. Wildfänge sind auf Grund des langen Transportwegs und der in ... Mehr lesen »

Häutung

Ablauf einer Häutung Bevor ein Chamäleon sich zu häuten beginnt, erkennt man bereits kleine Hautveränderungen. Durch bestimmte Enzyme wird der innerste Anteil der äußeren Epidermis (Oberhaut) abgelöst, zwischen der „neuen“ und der „alten“ Epidermis wird der entstehende Raum mit lymphatischer Flüssigkeit gefüllt. Zu diesem Zeitpunkt sieht man, dass die Haut des Chamäleons milchig wird. Nach einigen Tagen platzt die alte ... Mehr lesen »

Chamäleons transportieren

Vom Züchter nach Hause, zum Tierarzt oder beim Verkauf eines Jungtieres: Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sein Chamäleon transportieren muss. Chamäleons sind wie alle Reptilien wechselwarm, ihre Körpertemperatur ist also von der Umgebung abhängig. Daher muss eine geeignete Transportmöglichkeit gewärmt und isoliert sein, um ein Auskühlen des Chamäleons während des Transports zu verhindern. Eine Plastikbox im Auto bei ... Mehr lesen »

Das Chamäleon-Auge

Das Chamäleon hat grundsätzlich ein Linsenauge wie der Mensch. Die beiden Augen stehen allerdings zwecks Sichtfeldvergrößerung aus der Höhle heraus und können sich unabhängig voneinander bewegen, was eines der bekanntesten Merkmale des Chamäleons ist. Das Auge selbst besteht aus einer doppelten Augenkammer. Augenlider und Nickhaut Die Augenlider des Chamäleons sind schuppig wie die ganze Haut des Tieres. Die beiden Lider ... Mehr lesen »

Anatomie

Haut Wie bei allen Tieren besteht die Haut der Chamäleons aus drei Schichten: Ober-, Leder- und Unterhaut. Die Oberhaut bildet mit ihrer keratinisierten äußersten Zellschicht die typischen Schuppen. Sie ist eine äußerliche Schutzbarriere vor Verletzungen und Feuchtigkeitsverlust und dient gleichzeitig mit dem Farbwechsel der Kommunikation. Wächst das Chamäleon, so muss es von Zeit zu Zeit die oberste Hautschicht abstreifen, da ... Mehr lesen »

Vergesellschaftung

 Chamäleons untereinander Die meisten Chamäleons, z.B. Furcifer pardalis, können nur einzeln gehalten werden, da sie innerartlich sehr aggressiv sind. Paarhaltungen sind oft nur für die Dauer der Paarung selbst möglich. Die Chamäleons müssen sich dabei nicht unbedingt beißen oder angreifen, allein die Anwesenheit eines zweiten Tieres kann durch den ausgelösten Stress beim unterdrückten Tier bis zum Tod führen. Jungtiere können ... Mehr lesen »

Kotuntersuchungen

Wichtigste Vorsorge für ein parasitenfreies Chamäleon sind die Quarantäne beim Einzug des Tieres sowie regelmäßige Kotproben. Insbesondere bei Wildfängen ist immer mit Parasitenbefall zu rechnen. Die meisten Parasitenstadien sind im Kot der Tiere unter dem Mikroskop nachweisbar, aber mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Daher macht es Sinn, regelmäßig Kotproben des Chamäleons beim reptilienkundigen Tierarzt abzugeben und untersuchen zu ... Mehr lesen »

Gesetze und Verordnungen

Alle Chamäleons gehören geschützten Arten an, so dass die Haltung im Terrarium bestimmten Regeln unterliegt. Die folgende Seite soll einen Überblick über die in Deutschland geltenden Regeln geben. Washingtoner Artenschutzabkommen (WA bzw. CITES) Das Washingtoner Artenschutzabkommen (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, kurz CITES) wurde 1973 gegründet. Inzwischen sind 180 Staaten weltweit daran beteiligt, ... Mehr lesen »

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