Furcifer petteri

CITES-Quoten
2011-13 keine Tiere, 2014-16 je 100 Tiere für den legalen Export freigegeben
(Brygoo & Domergue, 1966)

Verbreitung:
Furcifer petteri ist ein Abkömmling der Bifidus-Gruppe und überwiegend im Norden Madagaskars zu finden. Die Nationalparks Ankarana und Montagne d’Ambre sind typische Lebensräume dieser Art, sie kommt jedoch auch um Antsiranana (Diego Suarez) in den Resten von Wäldern nahe der Küste vor. Wir können diese Art jedes Jahr im Buschwerk auf der Straße zum Montagne d’Ambre finden, meist auf ein bis zwei Metern Höhe. Nachts kann man diese Tiere gut zwischen der Ortschaft Ambohitra (Joffreville) und dem Eingang des Nationalparks in Hecken entdecken, teils halten sie sich sogar innerhalb der Stadt in Gärten auf. In den Tiefen des Regenwaldes findet man sie eher nicht.

Aussehen und Größe:
Die Tiere erreichen eine Größe von 15 bis 17 cm. Beide Geschlechter weisen ein grünes Farbkleid auf, das bei den Männchen von einem dünnen, weißen Lateralstreifen und weißen Lippen dekoriert wird. Letzteres tragen je zwei spitze, parallel zulaufende Nasenfortsätze, die entweder gerade nach vorne oder leicht nach oben zeigen. Die Weibchen von Furcifer petteri haben keinen Nasenfortsatz, dafür aber einen leuchtend rot gefärbten, flachen Helm, partiell weiße Lippen und zwei weiße Flecken auf jeder Seite. Trächtige oder paarende Weibchen ändern ihr Farbkleid zu leuchtend zitronengelber Farbe mit blauen Augenlidern. Kegelschuppenkämme entlang Rücken oder Bauch zeigen beide Geschlechter nicht, jedoch verläuft eine weiße Mittellinie am Bauch. Von der sehr ähnlich aussehenden Art Furcifer timoni ist Furcifer petteri leicht an Hand der Zeichnung zu unterscheiden.

Klimatabelle für den Montagne d’Ambre

Monat Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Durch. 23 23 24 23 22 21 20 20 21 22 23 23
Min. 19 19 19 19 18 16 15 15 16 17 18 19
Max. 28 28 28 28 27 26 25 25 26 27 28 28
Rt. 20 20 17 9 6 6 7 6 5 6 7 14
Durch. = Durchschnittstemperatur, Min.= Minimaltemperatur, Max.=Maximaltemperatur, Rt.= Regentage

DDie angegebenen Daten wurden von uns innerhalb mehrerer Jahre mit Thermo- und Hygrometern direkt an den Fundorten der Tiere gemessen und zusammengetragen. „Durchschnittliche Temperatur“ bedeutet, dass die Werte eines gesamten Monats zu einem Durchschnittswert berechnet wurden, z.B. wurden alle gemessenen Minimalwerte eines Monats zu einem durchschnittlichen Minimalwert für Februar berechnet. Das bedeutet im Klartext, dass einzelne Spitzenwerte eines Tages deutlich höher oder niedriger als die durchschnittlichen Minimal- und Maximalwerte liegen können. Es ist also möglich, dass zwar das durchschnittliche Maximum bei 29 Grad liegt, es aber an einigen Tagen des Monats 33°C oder gar 35°C warm war.

Die UVB-Daten wurden mit einem Solarmeter 6.5 im Frühjahr (April) zur höchsten Aktivitätstzeit der Chamäleons in Ankarana gemessen. Dabei sind die verschiedenen angegebenen Wetterlagen zu beachten, die starke Auswirkung auf die Messdaten haben. Gemessen wurden jeweils maximal für das Chamäleon zu erreichende Werte im Habitat.

UVB-Indices in Ankarana
2016_uvi_ankarana

UVB-Indices im Montagne d’Ambre

2016_uvi_montagnedambre

Die folgenden Fotos zeigen Ausschnitte aus dem Habitat von Furcifer petteri nahe des Eingangs zum Nationalpark Montagne d’Ambre.

Habitat Furcifer petteri nahe Joffreville

Habitat nahe Joffreville

Habitat Furcifer petteri nahe Joffreville

Habitat nahe Joffreville

Habitat Furcifer petteri nahe Joffreville

Habitat nahe Joffreville

Habitat Furcifer petteri nahe Joffreville

Habitat nahe Joffreville

Habitat Furcifer petteri 2

Habitat nahe Joffreville

Habitat Furcifer petteri 1

Habitat zwischen Joffreville und dem Montagne d’Ambre

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Montagne d'Ambre

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Montagne d\'Ambre -12.616667, 49.150000

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