Startseite / Über uns / Unsere Ziele

Unsere Ziele

Nein, wir liegen nicht nur am Strand, trinken Bier und machen Urlaub…. 😉

Unser Ziel und damit Ziel von madcham.de ist es, möglichst viele Daten zu madagassischen Chamäleons und der dazugehörigen Terraristik zu sammeln. Das Ganze ist ein absolutes Non-Profit-Projekt, das wir nebenher in unserer Freizeit betreiben: Keiner von uns verdient etwas daran, selbst gesammelte Daten, Infos und Fotos ins Internet zu stellen. Mit madcham.de soll eine Plattform geschaffen werden, die als Nachschlagewerk sowohl für uns selbst als auch für Chamäleonhalter, -interessenten und -züchter dient. Dies soll letztendlich auch dazu führen, ein höheres Bewusstsein für den Artenschutz auf Madagaskar, aber auch innerhalb der Terraristik, zu schaffen. Natürlich sind wir erst am Anfang, und trotz einer großen Menge Fotos und Infos gibt es noch unendlich viel zu tun. Einige unserer Ziele für die nächsten Jahre:

Dimby mit Furcifer timoniDokumentation der Lokalformen von Furcifer pardalis

Damit fing alles an. Viele Mythen und Märchen über die verschiedenen Lokalformen des Pantherchamäleons grassieren außerhalb Madagaskars, und wir möchten dazu beitragen, diese zu beseitigen und über die Fakten vor Ort aufzuklären. Wo gibt es welche Farben, wo sind natürliche Grenzen, und welche Lokalformen sind einfach Kunstnamen findiger Verkäufer? Und gibt es vielleicht Orte, von denen man gar keine Chamäleons importieren darf oder wegen unwegsamer, abgelegener Orte nicht transportieren kann? Genau das möchten wir auf madcham.de öffentlich machen.

Dokumentation verschiedener Chamäleon-Arten und deren Farbvariationen

Viele Chamäleons Madagaskars sind relativ unbekannt, oder zumindest kennen selbst die meisten Chamäleonhalter nur eine Hand voll Spezies. Dabei ist Madagaskar eine Schatztruhe mit zig unterschiedlichen Chamäleon-Arten, die alle auf ihre Weise einzigartig und schützenswert sind. Einige Arten haben grandiose Farbvarianten entwickelt, die wir fotografisch festhalten. Wir möchten jedem Besucher von madcham.de diese Vielfalt näherbringen und zeigen, dass es noch mehr gibt als Pantherchamäleons und Parsons.

Sammlung von Klima- und UVB-Daten

Das Ziel der Terraristik ist es ursprünglich, ein Stück Natur ins heimische Wohnzimmer zu holen. Um dieses Stück Natur dem natürlichen Lebensraum möglichst ähnlich nachbauen zu können, sammeln wir Temperatur-, Luftfeuchtigkeitswerte und UVB-Indices. In den letzten Jahren haben wir an einigen Orten sogar über ein Jahr lang Klimamessgeräte angebracht, um direkt vor Ort Daten zu gewinnen. Die oft erhältlichen Daten stammen leider in der Regel von Klimastationen, die sich meist stadtnah und nicht im Habitat der Chamäleons befinden. Um UVB-Werte kümmert sich eigentlich kaum jemand überhaupt, während es aber immer mehr UV-Lampen in der Terraristik gibt. Welche davon mit welchen Werten der Natur nahekommen, können unsere Tabellen nach und nach wiedergeben.

AusmessenSammlung von Inkubationsdaten

Bei vielen Arten in der Terraristik ist es das große Problem: Man hat eine seltene Art Chamäleon erfolgreich zur Verpaarung und Eiablage gebracht, aber zur Inkubation weiß niemand etwas Genaues. Deshalb sammeln wir in der Umgebung grabender Weibchen im Frühjahr auf Madagaskar Bodentemperaturen. Je nach Habitat – Insel, Hochlandregenwald oder gar Dornwald – können die Bodentemperaturen in 30 cm Tiefe von der Umgebungstemperatur deutlich abweichen.

Sammlung von Chamäleondaten

Soweit es möglich und tiergerecht ist, sammeln wir auch Daten zu Gewichten und Längen verschiedener Chamäleons. Nicht jedes Tier lässt sich wiegen, aber gerade die gängigen Arten in der Terraristik sind oft auch in freier Natur gut händelbar. Damit erhoffen wir uns, in Kombination mit Daten kranker Tiere aus der Terraristik später einmal eine Kurve basteln zu können, aus der man ungefähre Normgewichte bestimmter Arten ablesen kann.

Kommentare sind geschlossen.

Nach oben scrollen