{"id":101,"date":"2013-12-31T11:45:13","date_gmt":"2013-12-31T10:45:13","guid":{"rendered":"http:\/\/madcham.com\/wordpress\/?p=101"},"modified":"2025-07-13T20:47:58","modified_gmt":"2025-07-13T18:47:58","slug":"furcifer-pardalis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.madcham.de\/de\/furcifer-pardalis\/","title":{"rendered":"Furcifer pardalis"},"content":{"rendered":"<div class=\"simple-alert-boxes sab_success sab_normal \">\r\n\t\t<strong>CITES-Quoten<br \/>\n<\/strong>2011-13 je 2000 Tiere, 2014-25 je 3000 Tiere f\u00fcr den legalen Export freigegeben\t<\/div>\r\n\t\n<h4><\/h4>\n<h4>Erstbeschreibung: <a href=\"https:\/\/www.iucnredlist.org\/species\/172955\/6947909\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-12987\" src=\"https:\/\/www.madcham.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IUCN-Status-least-concern.jpg\" alt=\"IUCN Red List: least concern\" width=\"80\" height=\"81\" srcset=\"https:\/\/www.madcham.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IUCN-Status-least-concern.jpg 150w, https:\/\/www.madcham.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IUCN-Status-least-concern-81x82.jpg 81w\" sizes=\"(max-width: 80px) 100vw, 80px\" \/><\/a><\/h4>\n<p>(Cuvier, 1829)<\/p>\n<h4>Herkunft des Artnamens:<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der franz\u00f6sische Zoologe und Pal\u00e4ontologe Georges L\u00e9opold Chr\u00e9tien Fr\u00e9d\u00e9ric Dagobert Baron Cuvier begr\u00fcndete die gr\u00f6\u00dfte anatomische Sammlung Europas an der Universit\u00e4t Paris (Frankreich). In seiner Sammlung gab es <em>Furcifer pardalis <\/em>aus Madagaskar, das er in einem einzigen Satz kurz erw\u00e4hnte. Er beschreibt das Aussehen der Art mit &#8222;vielen schwarzen Flecken&#8220; &#8211; man k\u00f6nnte spekulieren, dass er dadurch eine \u00c4hnlichkeit zum Panther, Latein <em>pardalis<\/em>, sah. Auch in sp\u00e4teren Beschreibungen des 19. Jahrhunderts werden noch einige Male fast schwarze &#8211; vermutlich stark gestresste &#8211; Tiere erw\u00e4hnt. Genau verriet Georges Cuvier jedoch leider nicht, weshalb er die Art so nannte.<\/p>\n<div style=\"float: right; margin: 20px;\">\t\t<div id=\"maps-marker-pro-845fc771\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 300px;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-845fc771\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-panel-845fc771\" class=\"mmp-panel\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-845fc771\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 300px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n<h4>Verbreitung:<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wohl bekannteste Cham\u00e4leon Madagaskars lebt vor allem in Sekund\u00e4rvegetation, G\u00e4rten und Plantagen, ist aber auch in Regenw\u00e4ldern zu finden. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich \u00fcber das n\u00f6rdliche Drittel Madagaskars. Inseln wie Nosy Be geh\u00f6ren genauso zu besiedelten Lebensr\u00e4umen wie Festland, K\u00fcstengebieten und regenreiche Nationalparks im Osten des Landes. <em>Furcifer pardalis<\/em> ist auf Madagaskar sehr h\u00e4ufig und damit auch recht einfach zu finden, weshalb wir diesen Tieren schon ganze Expeditionen gewidmet haben. Es gibt Vermutungen, dass es durch seine hohe Anpassungsf\u00e4higkeit wom\u00f6glich andere Cham\u00e4leonarten, die sich weniger gut vermehren und speziell auf bestimmte Nischen angewiesen sind, in einigen Regionen Madagaskars verdr\u00e4ngen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h4>Aussehen und Gr\u00f6\u00dfe:<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Furcifer pardalis<\/em> z\u00e4hlt zu den farbenfrohesten Cham\u00e4leons weltweit. M\u00e4nnchen werden bis zu 52 cm lang, w\u00e4hrend Weibchen mit maximal 38 cm etwas kleiner bleiben. Der Helm ist eher niedrig und langgestreckt und die Schnauze zeigt einen kleinen, gegabelten Nasenfortsatz. Der Kehlkamm besteht aus 15 bis 20 Kegelschuppen, woran sich der ebenfalls ausgepr\u00e4gte Bauchkamm anschlie\u00dft. Der R\u00fcckenkamm weist mehr als 50 dieser Kegelschuppen auf. Die Weibchen dieser Art sind rosa oder orange-beige gef\u00e4rbt, und k\u00f6nnen kleine lila oder gr\u00fcne Akzente tragen. Bei Stress entwickeln sie wie alle Panthercham\u00e4leons dunkle Querb\u00e4nder. Auf Madagaskar haben sich bei m\u00e4nnlichen <em>Furcifer pardalis<\/em> im Laufe der Zeit verschiedene Farben an verschiedenen Orten entwickelt, die man als <em>Lokalformen<\/em> bezeichnet.\u00a0Da es eine sehr gro\u00dfe Vielzahl an Lokalformen gibt, haben wir diesen eine eigene Rubrik auf unserer Website gewidmet. Dort finden sich auch Habitatfotos, Klimadaten sowie UV-Indices zu einer ganzen Menge an Gegenden, die wir vor Ort gemacht bzw. gemessen haben.<\/p>\n<h4>Lebenszyklus:<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer Tr\u00e4chtigkeit von durchschnittlich 31 bis 45 Tagen legt das Weibchen 15-25 Eier ab. In sehr guten Jahren k\u00f6nnen es bis zu 50 sein, diese Mengen sind jedoch dem Lebensalter der Tiere sehr abtr\u00e4glich. Nach 160 bis 200 Tagen schl\u00fcpfen die kleinen Panthercham\u00e4leons, und begeben sich sofort auf die erste Jagd nach Insekten.<\/p>\n<h4>Besonderheiten:<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Panthercham\u00e4leons geh\u00f6ren zu den in der Terraristik beliebtesten Cham\u00e4leons, weil sie verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig einfach zu halten sind und eine hohe Farbvarianz mit extrem beeindruckenden Farben aufweisen. Man versucht, die Lokalformen auch in der Terraristik m\u00f6glichst rein zu halten und nur Tiere der gleichen Herkunft miteinander zu verpaaren.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Gewichtstabelle<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-6609 size-full\" src=\"https:\/\/www.madcham.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewichtstabelle-Furcifer-pardalis-2018.jpg?_t=1526811321\" alt=\"Gewichtstabelle Furcifer pardalis 2018\" width=\"657\" height=\"407\" srcset=\"https:\/\/www.madcham.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewichtstabelle-Furcifer-pardalis-2018.jpg 657w, https:\/\/www.madcham.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewichtstabelle-Furcifer-pardalis-2018-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.madcham.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewichtstabelle-Furcifer-pardalis-2018-420x260.jpg 420w, https:\/\/www.madcham.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewichtstabelle-Furcifer-pardalis-2018-81x50.jpg 81w\" sizes=\"(max-width: 657px) 100vw, 657px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 2015 messen wir die Gewichte von uns gefundener Cham\u00e4leons auf Madagaskar, soweit die Tiere (und unsere Waagen) mitmachen. Bisher sind es nur wenige Gewichte, langfristig soll sich aus einer m\u00f6glichst gro\u00dfen Anzahl Messungen ein durchschnittliches Gewicht im Verh\u00e4ltnis zur Kopf-Rumpf-L\u00e4nge (gemessen von der Nasenspitze bis zur Kloake) f\u00fcr jede Art ablesen lassen. Wichtig zu wissen ist, dass alle Gewichte gegen Ende der Regenzeit (= bestes Futterangebot) gemessen wurde, <strong>es d\u00fcrfte sich also um Maximalgewichte auf Madagaskar handeln<\/strong>. Dreieckige Symbole bei Weibchen bedeuten nicht tr\u00e4chtig, runde Symbole bedeuten tr\u00e4chtig. Bei <em>Furcifer pardalis<\/em> hat sich bisher entgegen unserer urspr\u00fcnglichen Annahme heraus gestellt, dass es keine gravierenden Unterschiede im Verh\u00e4ltnis der KRL zum Gewicht zwischen den einzelnen Lokalformen gibt.<\/p>\n<h4>Klima &amp; Habitat:<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Daten zu den verschiedenen Klimabereichen und Lebensr\u00e4umen von <em>Furcifer pardalis<\/em> findest du in der Rubrik <a href=\"https:\/\/www.madcham.de\/de\/category\/chamaeleons-habitatsdaten\/lokalformen-von-furcifer-pardalis\/\">Lokalformen<\/a> <a href=\"https:\/\/www.madcham.de\/de\/category\/chamaeleons-habitatsdaten\/lokalformen-von-furcifer-pardalis\/\">von<\/a> <a href=\"https:\/\/www.madcham.de\/de\/category\/chamaeleons-habitatsdaten\/lokalformen-von-furcifer-pardalis\/\"><em>Furcifer<\/em><\/a> <a href=\"https:\/\/www.madcham.de\/de\/category\/chamaeleons-habitatsdaten\/lokalformen-von-furcifer-pardalis\/\"><em>pardalis<\/em><\/a>. Dort ist jede Lokalform mit ihren Besonderheiten, Fotos von Lebensraum und Klimadaten dazu einzeln aufgef\u00fchrt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstbeschreibung: (Cuvier, 1829) Herkunft des Artnamens: Der franz\u00f6sische Zoologe und Pal\u00e4ontologe Georges L\u00e9opold Chr\u00e9tien Fr\u00e9d\u00e9ric Dagobert Baron Cuvier begr\u00fcndete die gr\u00f6\u00dfte anatomische Sammlung Europas an der Universit\u00e4t Paris (Frankreich). In seiner Sammlung gab es Furcifer pardalis aus Madagaskar, das er in einem einzigen Satz kurz erw\u00e4hnte. Er beschreibt das Aussehen der Art mit &#8222;vielen schwarzen Flecken&#8220; &#8211; man k\u00f6nnte spekulieren, dass er dadurch eine \u00c4hnlichkeit zum Panther, Latein pardalis, sah. Auch in sp\u00e4teren Beschreibungen des 19. Jahrhunderts werden noch einige Male fast schwarze &#8211; vermutlich stark gestresste &#8211; Tiere erw\u00e4hnt. Genau verriet Georges Cuvier jedoch leider nicht, weshalb er die Art so nannte. Verbreitung: Das wohl bekannteste Cham\u00e4leon Madagaskars lebt vor allem in Sekund\u00e4rvegetation, G\u00e4rten und Plantagen, ist aber auch in Regenw\u00e4ldern zu finden. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich \u00fcber das n\u00f6rdliche Drittel Madagaskars. Inseln wie Nosy Be geh\u00f6ren genauso zu besiedelten Lebensr\u00e4umen wie Festland, K\u00fcstengebieten und regenreiche Nationalparks im Osten des Landes. Furcifer pardalis ist auf Madagaskar sehr h\u00e4ufig und damit auch recht einfach zu finden, weshalb wir diesen Tieren schon ganze Expeditionen gewidmet haben. 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