Oops! It appears that you have disabled your Javascript. In order for you to see this page as it is meant to appear, we ask that you please re-enable your Javascript!

Malbücher für Madagaskar

Malbücher für Madagaskar
Malbücher für Madagaskar
Malbücher für Madagaskar
Malbücher für Madagaskar
Malbücher für Madagaskar
Malbücher für Madagaskar
Malbücher für Madagaskar
Malbücher für Madagaskar

Madagaskars Bevölkerung gehört zu den ärmsten der Welt. Die meisten Familien müssen mit geringsten Einkommen auskommen, medizinische Versorgung ist rar und Schulen gibt es nur wenige. Traditionell gilt es in Madagaskar als gut, viele Kinder zu bekommen. Doch die Kinder sind genau die, die unter der Armut des Landes am meisten leiden: Sie werden oft aufs Reisfeld anstatt zur Schule geschickt, um für das Einkommen der Familie mit zu sorgen. Von ihren Eltern lernen sie meist, dass man Schlangen am besten schnell tötet und Chamäleons gruselige Tiere sind, die man am besten nicht anfasst.

Malbücher für Madagaskar

Ein kleiner Junge zeigt ganz stolz sein Malbuch

Schon immer haben wir gerade für Kinder gerne Geschenke mit auf die Insel genommen: Bonbons und Luftballons waren lange Zeit der Renner. Nur blieb immer der fade Beigeschmack, ungesünde Süßigkeiten und Plastikmüll auf der Insel zu hinterlassen. Um weiterhin vielen Kindern etwas mitbringen zu können, dabei aber Wissen rund um den Artenschutz zu vermitteln, haben wir 2017 das private Projekt „Malbücher für Madagaskar“ ins Leben gerufen. Alex und Dimby haben die Malbücher selbst entworfen, die Skizzen gezeichnet und einfache, kleine Texte ins Madagassische übersetzt. In den Texten wird unter anderem dargestellt, dass Schlangen bei der Eindämmung von Rattenplagen hilfreich sind, dass Tanreks mit den Menschen ihre große Liebe zur Familie gemeinsam haben und Chamäleons mit ihrer Zunge auch Stechmücken fangen.

Seit 2017 haben wir rund 800 Malbücher mit den dazugehörigen Buntstiften überall auf Madagaskar verteilt – von Kirindy und den Tsingy de Bemaraha im Westen bis Vohimana im Osten, von Diego Suarez im Norden bis Isalo im Süden. Die Kinderaugen strahlten überall und die Freude war riesig – und sie währte lang, denn das Büchlein ist nicht in einer Stunde ausgemalt. Sogar viele Eltern hatten Spaß an den Malbüchern, lasen ihren Kindern die Texte vor und sprachen darüber, welche Tiere aus dem Malbuch in ihrer Region vorkamen. Und was wohl daran ist, dass Aye-Ayes vielleicht doch nicht so böse sind wie gedacht. Und natürlich wurde schon gefragt, ob wir nicht ein zweites Malbuch herausbringen könnten…?

Wer uns unterstützen möchte – bisher wird das alles privat finanziert -, ist herzlich eingeladen, uns eine Nachricht zu schreiben. Wer mit uns auf Reisen geht, finanziert übrigens automatisch immer ein paar Malbücher mit – und darf sie dann auch gerne mit uns verteilen.

Digiprove sealCopyright secured by Digiprove