Lokalform Manambato

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Manambato

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Manambato -18.752870, 49.155214 Lac Rasoabe, Vohibinany, Toamasina, Madagaskar (Routenplaner)

Verbreitung der Lokalform Manambato:

Manambato ist kleines, enges und langgezogenes Hüttendorf in der Region Toamasina an der Ostküste Madagaskars. Es liegt direkt am See Rasoabe, dem „See der Könige“. Einige Hotels befinden sich direkt am Sandstrand des Sees, und um das Dorf liegt sehr hügeliges Land mit Zuckerrohr- und Maisplantagen. Manambato wird von vielen Madagassen als kostengünstiger Erholungsort genutzt, während die entlang des Canal des Pangalanes und am 28 km entfernten See Ampitabe gelegenen Hotels mehr von ausländischen Touristen genutzt werden. Erreichbar ist Manambato mit dem Pkw von Toamasina (Tamatave) innerhalb guter zwei Stunden, es liegt rund 90 km südlich von Tamatave. Die letzten 7 km nach Manambato führen über einen löchrigen offroad-Pfad und durch einen kleinen Fluss zum See Rasoabe.

Man kann zwar in Manambato Pantherchamäleons finden, allerdings werden viele Tiere hier von Einheimischen aus Aberglaube getötet. Aktuell muss man daher etwas weiter am See entlang laufen, um in einigen Plantagen Tiere zu entdecken.

Aussehen der Lokalform:

Die Männchen der hiesigen Lokalform sind überwiegend rot-orange mit dunkler Bänderung. Einige Tiere haben auch grüne Einschläge.

Gewichtstabelle

Gewichtstabelle Furcifer pardalis 2018

Seit 2015 messen wir die Gewichte von uns gefundener Chamäleons auf Madagaskar, soweit die Tiere (und unsere Waagen) mitmachen. Bisher sind es nur wenige Gewichte, langfristig soll sich aus einer möglichst großen Anzahl Messungen ein durchschnittliches Gewicht im Verhältnis zur Kopf-Rumpf-Länge (gemessen von der Nasenspitze bis zur Kloake) für jede Art ablesen lassen. Wichtig zu wissen ist, dass alle Gewichte gegen Ende der Regenzeit (= bestes Futterangebot) gemessen wurde, es dürfte sich also um Maximalgewichte auf Madagaskar handeln. Dreieckige Symbole bei Weibchen bedeuten nicht trächtig, runde Symbole bedeuten trächtig. Bei Furcifer pardalis hat sich bisher entgegen unserer ursprünglichen Annahme heraus gestellt, dass es keine gravierenden Unterschiede im Verhältnis der KRL zum Gewicht zwischen den einzelnen Lokalformen gibt.

 

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Durchschnittl. Temperatur 26 26 26 25 24 22 21 21 22 23 25 26
Minimale Temperatur 22 23 21 19 17 17 17 17 18 19 21 22
Maximale Temperatur 30 30 30 29 28 26 25 27 26 27 29 30
Regentage 20 19 20 15 14 13 16 15 13 13 15 19

Die angegebenen Daten wurden von uns innerhalb mehrerer Jahre mit Thermo- und Hygrometern direkt an den Fundorten der Tiere gemessen und zusammengetragen. "Durchschnittliche Temperatur" bedeutet, dass die Werte eines gesamten Monats zu einem Durchschnittswert berechnet wurden, z.B. wurden alle gemessenen Minimalwerte eines Monats zu einem durchschnittlichen Minimalwert für Februar berechnet. Das bedeutet im Klartext, dass einzelne Spitzenwerte eines Tages deutlich höher oder niedriger als die durchschnittlichen Minimal- und Maximalwerte liegen können. Es ist also möglich, dass zwar das durchschnittliche Maximum bei 29 Grad liegt, es aber an einigen Tagen des Monats 33°C oder gar 35°C warm war.

Das Klima am See Ampitabe und in Manambato ist ganzjährig warm, und der nahe Indische Ozean bringt meist eine leichte Brise mit sich. Deshalb ist dies ein beliebter Entspannungsort für Reisende - kalt wird es hier nie. Tagsüber können die Temperaturen gut die 30°C übersteigen, in der Trockenzeit von April bis Oktober liegen sie geringfügig niedriger.

Nachts kühlen die Temperaturen etwas ab. Weit unter 20°C geht die Nachttemperatur jedoch nie. Das ganze Jahr über fällt moderat viel Niederschlag, so dass der Regenwald stetig grün bleibt.

2015 UVI Lac Ampitabe

Die UVB-Daten wurden mit einem Solarmeter 6.5 im Frühjahr (Anfang April) zur höchsten Aktivitätszeit der Chamäleons gemessen. Gemessen wurden jeweils maximal für das Chamäleon zu erreichende Werte im Habitat.

Leider sind noch keine Bodentemperaturen für die Gegend um den Ampitabe und Manambato verfügbar.

Habitat:

Der Lebensraum der Pantherchamäleons hier hat sich durch die touristische Nutzung des Königsees, an dem Manambato liegt, sehr zurückgezogen. Auf einigen Plantagen kann man sie noch finden, nahe Hotels findet man sie hier leider nicht mehr. Der Boden um Manambato ist sehr sandig.

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