Lokalform Vohimana

Furcifer pardalis Lokalform Vohimana
Furcifer pardalis Lokalform Vohimana
Furcifer pardalis aus Vohimana 2018
Furcifer pardalis aus Vohimana 2018
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Vohimana

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Vohimana -18.917411, 48.468847 Pont de Vohimana, Moramanga, Toamasina, Madagascar (Routenplaner)

Verbreitung der Lokalform Vohimana:

Das Reservat Vohimana liegt nahe des Nationalparks Andasibe-Mantadia im Osten Madagaskars, nur rund 150 km über die RN2 von der Hauptstadt Antananarivo entfernt. Andasibe-Mantadia, früher Périnet genannt, ist der meistbesuchte Nationalpark Madagaskars und entsprechend gut strukturiert. Vohimana gehört jedoch zum weniger besuchten Reservat der Gegend mit weniger Infrastruktur und ein paar Hüttendorfern. Es liegt auf rund 900 m, eine für Pantherchamäleons eher ungewöhnliche Höhe. Ihre Verbeitung zieht sich bis nach Beforona. Die Menschen hier leben zwar bereits teils vom Ökotourismus, die meisten bauen aber nach wie vor Mais, Reis oder Bananen oder halten Zebus.

Aussehen der Lokalform:

Die Grundfarbe der Männchen dieser Lokalform ist rot mit grüner Färbung im hinteren Bereich des Körpers. Erregt werden sie orange, wobei einige wenige Individuen sogar fast vollständig tiefrot mit weißer Bänderung und türkisen Tupfen darin sein können. Wir vermuten, dass die Intensität der roten Färbung mit dem Alter der Tiere zunimmt.

Gewichtstabelle

Gewichtstabelle Furcifer pardalis 2018

Seit 2015 messen wir die Gewichte von uns gefundener Chamäleons auf Madagaskar, soweit die Tiere (und unsere Waagen) mitmachen. Bisher sind es nur wenige Gewichte, langfristig soll sich aus einer möglichst großen Anzahl Messungen ein durchschnittliches Gewicht im Verhältnis zur Kopf-Rumpf-Länge (gemessen von der Nasenspitze bis zur Kloake) für jede Art ablesen lassen. Wichtig zu wissen ist, dass alle Gewichte gegen Ende der Regenzeit (= bestes Futterangebot) gemessen wurde, es dürfte sich also um Maximalgewichte auf Madagaskar handeln. Dreieckige Symbole bei Weibchen bedeuten nicht trächtig, runde Symbole bedeuten trächtig. Bei Furcifer pardalis hat sich bisher entgegen unserer ursprünglichen Annahme heraus gestellt, dass es keine gravierenden Unterschiede im Verhältnis der KRL zum Gewicht zwischen den einzelnen Lokalformen gibt.

 

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Durchschnittl. Temperatur 23 24 23 24 21 19 19 19 20 21 22 23
Minimale Temperatur 20 20 20 19 18 15 15 15 15 16 18 19
Maximale Temperatur 27 27 27 27 25 23 23 23 24 25 26 27
Regentage 27 24 26 19 17 18 21 20 15 16 20 25

Die angegebenen Daten wurden von uns innerhalb mehrerer Jahre mit Thermo- und Hygrometern direkt an den Fundorten der Tiere gemessen und zusammengetragen. "Durchschnittliche Temperatur" bedeutet, dass die Werte eines gesamten Monats zu einem Durchschnittswert berechnet wurden, z.B. wurden alle gemessenen Minimalwerte eines Monats zu einem durchschnittlichen Minimalwert für Februar berechnet. Das bedeutet im Klartext, dass einzelne Spitzenwerte eines Tages deutlich höher oder niedriger als die durchschnittlichen Minimal- und Maximalwerte liegen können. Es ist also möglich, dass zwar das durchschnittliche Maximum bei 29 Grad liegt, es aber an einigen Tagen des Monats 33°C oder gar 35°C warm war.

Das Klima in Vohimana ist vergleichbar mit dem der Region Andasibe-Mantadia. Es liegt ebenfalls im östlichen Hochland auf rund 1000 m über Meeresniveau und entsprechend werden die Nächte oft kühl mit Temperaturen um die 15°C.

Während der Regenzeit regnet es täglich ausgiebig und die Temperaturen erreichen tagsüber 25 bis 28°C, an sonnigen Plätzen auch etwas mehr. Während der Trockenzeit liegen die Temperaturen etwas niedriger und es regnet nicht täglich, aber immernoch sehr regemäßig.

2014 UVI Andasibe 2016 UVI Andasibe

Die UVB-Daten wurden mit einem Solarmeter 6.5 im Frühjahr (Anfang April) zur höchsten Aktivitätszeit der Chamäleons gemessen. Gemessen wurden jeweils maximal für das Chamäleon zu erreichende Werte im Habitat.

Leider sind noch keine Bodentemperaturen für Vohimana verfügbar.

Habitat:

Pantherchamäleons findet man hier sowohl in Bananenplantagen, in offenem Gelände als auch im Hochlandregenwald. Bei Bananenplantagen sollte man allerdings nicht an akkurat aufgereihte Bananenpalmen auf kurz geschnittenem Rasen denken: Es handelt sich auf Madagaskar eher um zugewucherte Bereiche mit großen, alten Bäumen dazwischen, in denen auch Bananenpflanzen wachsen. Der Boden ist von relativ viel Unterholz bedeckt.

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