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Brookesia antakarana

Brookesia antakarana
Brookesia antakarana
Brookesia antakarana
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia Montagne d'Ambre 2016
Brookesia antakarana Montagne d'Ambre 2019
Brookesia antakarana Montagne d'Ambre 2019
Brookesia antakarana Montagne d'Ambre 2019
CITES-Quoten
kein legaler Export möglich

Erstbeschreibung:

Raxworthy & Nussbaum, 1995

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Brookesia antakarana

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Montagne d\'Ambre: -12.679196, 49.152145
Montagne d\'Ambre: -12.584052, 49.162445
Lokobe, Nosy Be: -13.327929, 48.314095

Verbreitung:

Wie der Name es schon vermuten lässt, gibt es diese Chamäleons ausschließlich im Nordwesten Madagaskars, etwas weiter als das Volk der Antankarana beheimatet ist, im Nationalpark Montagne d’Ambre. Im Hochlandregenwald klettern diese Chamäleons auf Äste und Zweige in bis zu anderthalb Metern Höhe, am Tag sind sie jedoch meist auf dem Boden zwischen Laub, Moos und Gestrüpp unterwegs. Nachts findet man sie dann recht einfach schlafen auf dünnen Ästchen, und sie lassen sich auch nicht besonders leicht wecken. Entlang der Rundwege im Nationalpark gibt es einige Stellen, wo besonders viele Individuen gefunden werden können.

Aussehen & Größe:

Brookesia antakarana werden maximal 7 bis 10 cm lang von der Nase bis zur Schwanzspitze.  Sie haben keinen Rückenkamm. Brookesia antakarana verfügt über einen außergewöhnliches, zum Schwanz hin gebogenes, diamantförmiges Hüftschild. Manche Tiere haben aber auch ein etwas kleineres, leicht nach hinten gebogenes Hüftschild.  Entlang der Rückenlinie verlaufen beidseitig Reihen von 11 bis 13 dornförmigen Schuppen, die nicht immer bis zur Schwanzspitze reichen. Farblich ist die Art recht variabel mit Varianten von beige bis dunkelbraun.

Besonderheiten:

Bis 2018 dachte man auf Grund der äußerlichen Unterschiede, dass Tiere je nach Aussehen des Hüftschilds zur Art Brookesia ambreensis oder zu Brookesia antakarana gezählt werden müssten. 2018 wurde jedoch – schon lange vorher war es vermutet worden  – von deutschen Wissenschaftlern nachgewiesen, dass es sich um ein und dieselbe Art handelt.

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Durchschnittl. Temperatur 23 23 24 23 22 21 20 20 21 22 23 23
Minimale Temperatur 19 19 19 19 18 16 15 15 16 17 18 19
Maximale Temperatur 28 28 28 28 27 26 25 25 26 27 28 28
Regentage 20 20 17 9 6 6 7 6 5 6 7 14

Die angegebenen Daten wurden von uns innerhalb mehrerer Jahre mit Thermo- und Hygrometern direkt an den Fundorten der Tiere gemessen und zusammengetragen. "Durchschnittliche Temperatur" bedeutet, dass die Werte eines gesamten Monats zu einem Durchschnittswert berechnet wurden, z.B. wurden alle gemessenen Minimalwerte eines Monats zu einem durchschnittlichen Minimalwert für Februar berechnet. Das bedeutet im Klartext, dass einzelne Spitzenwerte eines Tages deutlich höher oder niedriger als die durchschnittlichen Minimal- und Maximalwerte liegen können. Es ist also möglich, dass zwar das durchschnittliche Maximum bei 29 Grad liegt, es aber an einigen Tagen des Monats 33°C oder gar 35°C warm war.

Der Montagne d'Ambre ist ein immergrüner Regenwald, der sich über ein Bergmassiv vulkanischen Ursprungs in Höhen zwischen 850 und 1450 m ausbreitet. Durch die Höhe wird es hier nachts empfindlich kalt mit Temperaturstürzen bis auf 10°C.

Während der Regenzeit wird es tagsüber bis zu 28°C warm, an Sonnenflecken auch etwas wärmer. Die Durschnittstemperatur liegt allerdings etwas niedriger. Während der Regenzeit schüttet es mehrfach täglich, und auch mal ganze Tage durch. Typisch Regenwald eben 😉 . Aber auch in der Trockenzeit regnet es regelmäßig, wenn auch kürzer und eher in kleinen Schauern. Das Klima im Montagne d'Ambre ist daher das ganze Jahr über feucht. Während der Trockenzeit bleiben die Temperaturen vor allem tagsüber etwas niedriger mit bis zu 25°C.

2016 UVI Montagne d'Ambre

Die UVB-Daten wurden mit einem Solarmeter 6.5 im Frühjahr (Ende April) zur höchsten Aktivitätszeit der Chamäleons gemessen. Gemessen wurden jeweils maximal für das Chamäleon zu erreichende Werte im Habitat.

Leider sind noch keine Bodentemperaturen für den Montagne d'Ambre verfügbar.

Habitat:

Die folgenden Fotos zeigen weitere Ausschnitte aus dem Habitat von Brookesia antakarana zur Regenzeit im Montagne d’Ambre. Einige sind direkt von Fundorten der Art.Der Regenwald des Montagne d’Ambre besteht vor allem aus großen, alten Bäumen mit relativ dichtem Unterholz. An einigen Stellen gibt es bemoosten, steinigen Untergrund. Die Erdchamäleons findet man tagsüber meist auf dem Erdboden zwischen Laub und Gebüsch oder auf umgestürzten Baumstämmen. Nachts schlafen sie auf Knie- bis Brusthöhe auf schmalen, dünnen Ästchen.

Im Folgenden findest du einige 360°-Bilder aus dem Montagne d’Ambre. Mit der Maus kann man sich darin in alle Richtungen drehen. Wenn man auf das Theta-Logo klickt, öffnen sich die Bilder in vergrößerter Ansicht in einem eigenen Fenster. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Bilder im Vollbildmodus auszuführen. Viel Spaß beim Anschauen!

Regenwald im Nationalpark Montagne d’Ambre, Region Diana, Nord-Madagaskar, April 2017 – Spherical Image – RICOH THETA

Regenwald im Nationalpark Montagne d’Ambre, Region Diana, Nord-Madagaskar, April 2017 – Spherical Image – RICOH THETA

Regenwald im Nationalpark Montagne d’Ambre, Region Diana, Nord-Madagaskar, April 2017 – Spherical Image – RICOH THETA

Regenwald im Nationalpark Montagne d’Ambre, Region Diana, Nord-Madagaskar, April 2017 – Spherical Image – RICOH THETA

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