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Brookesia griveaudi

Brookesia griveaudi
Brookesia griveaudi
Brookesia griveaudi
Brookesia griveaudi
Brookesia griveaudi
CITES-Quoten
2016 erstmals 150 Tiere, 2017 wurden 300 Tiere und 2018 wieder 150 Tiere zum legalen Export freigegeben

Erstbeschreibung:

Brygoo, Blanc & Domergue, 1974

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Brookesia griveaudi

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Marojejy: -14.440000, 49.691162
Masoala: -15.517205, 50.158081
Anjanaharibe-Sud: -14.708478, 49.470062
Antalaha: -14.915592, 50.256958
Maroantsetra: -15.434900, 49.742300
Sambava: -14.255000, 50.155700
Tsararano: -22.800000, 47.700000

Verbreitung:

Brookesia griveaudi lebt im Laub, in Büschen und niedrigem Geäst im Nordosten Madagaskars. Sein Verbreitungsgebiet bildet ein langgezogenes Dreieck zwischen Antalaha, Sambava und Maroantsetra und schließt die Nationalparks Marojejy, Anjanaharibe-Sud und Masoala mit ein. Tagsüber findet man es meist direkt im Laub oder nur kurz darüber auf Ästen, seltener in Brusthöhe im Gebüsch.

Aussehen & Größe:

Mit maximal 10 cm Gesamtlänge zählt diese Art zu den größeren Erdchamäleons. Seitlich entlang des Rückens verlaufen je 9 bis 10 Tuberkel auf jeder Seite, die auf dem Schwanz nicht fortgeführt werden. Auffällig an Brookesia griveaudi ist ein gut ausgebildetes Hüftschild, das die sonst recht ähnliche Art Brookesia superciliaris nicht aufweist. Wie letztere zeigen Individuen von Brookesia griveaudi aber einen großen, spitz zulaufenden, knöchernen Fortsatz über den Augen.  Brookesia stumpffi, das ebenfalls ein gut entwickeltes Hüftschild besitzt, hat im Gegensatz zu Brookesia griveaudi abgerundete knöcherne Fortsätze über den Augen. Die von uns gefundenen Tiere zeigten alle ein braunes Farbkleid mit einem dunklen Strich auf dem Rücken, genau mittig zwischen den seitlichen Tuberkeln. Laut Literatur ist dieser „Aalstrich“ aber nicht immer vorhanden.

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Daten folgen.

Marojejy besteht vorwiegend aus einem Regenwald, der sich über das gleichnamige heilige Gebirge auf Höhen von 800 bis maximal 2100 m über Meeresniveau erstreckt. In den höchsten Gebieten ist das Klima kühl und die Vegetation karg, die meisten Chamäleons leben jedoch im wärmeren Regenwald darunter.

In Marojejy gibt es nur wenig Unterschied zwischen Regen- und Trockenzeit. Die Luftfeuchtigkeit ist stetig sehr, sehr hoch. In der Regenzeit sind die Niederschläge ergiebiger, halten oft Tage an und gehen ab und zu mit schweren Stürmen einher. In der Trockenzeit liegen die Temperaturen etwas niedriger, richtig kalt wird es jedoch nie und es regnet immernoch fast täglich. Und trocken wird es in der Trockenzeit in Marojejy auch nicht.

2014 UVI Marojejy 2015 UVI Marojejy

Die UVB-Daten wurden mit einem Solarmeter 6.5 im Frühjahr (Ende März bis Anfang April) zur höchsten Aktivitätszeit der Chamäleons gemessen. Gemessen wurden jeweils maximal für das Chamäleon zu erreichende Werte im Habitat.

Leider sind noch keine Bodentemperaturen für Marojejy verfügbar.

Habitat:

Die folgenden Fotos zeigen Ausschnitte aus dem Habitat von Brookesia griveaudi zwischen Camp Mantella und Marojejya in Marojejy. Im oberen Bereich zwischen den beiden Camps und rund um Camp Marojejya haben wir die Tiere am häufigsten gefunden. Der Regenwald besteht aus Urwaldriesen, rutschigen, bemoosten, runden Steinen und sehr üppigem Unterholz. Farne, Lianen und Moos bestimmen das Bild. Die Chamäleons findet man häufig entweder auf Totholz herumlaufen oder im niedrigen Geäst.

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