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Brookesia peyrierasi

Brookesia peyrierasi
´Brookesia peyrierasi
Brookesia peyrierasi
Brookesia peyrierasi
CITES-Quoten
2011-13 keine Tiere, 2014-16 je 150 Tiere und 2017 erstmals 250 Tiere, 2018 wieder 150 Tiere zum legalen Export freigegeben

Erstbeschreibung:

Brygoo & Domergue, 1975

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Brookesia peyrieriasi

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Nosy Mangabe: -15.498017, 49.770126
Masoala: -15.519852, 50.147095
Makira: -15.208663, 49.709015

Verbreitung:

Diese Art hat ihr Verbreitungsgebiet im Nordosten Madagaskars, in den Regenwäldern des Nationalparks Masoala und der dazugehörigen Insel Nosy Mangabe. Außerdem sollen sie im größtenteils ungeschützten Makira-Massiv vorkommen, es könnte sich dabei auch um eine andere Art handeln. Sie leben in der Laubschicht am Boden relativ dichter Wälder, und sind entsprechend schwierig zu finden.

Aussehen & Größe:

Unter den Erdchamäleons zählt Brookesia peyrierasi zu den kleinen Arten, die Männchen erreichen gerade einmal eine Gesamtlänge von 40 mm. Die Weibchen sind etwas kleiner. Die Farbpalette dieser Chamäleons reicht von Beige bis Graubraun, wobei Sprenklungen und dunkler gefärbte Bereiche am Kopf vorkommen. Seitlich entlang des Rückens finden sich dornartige Schuppen, die an der Hüfte manchmal in einer etwas größeren Schuppe (aber keinem Hüftschild) enden.

Besonderheiten:

Wird dieses Chamäleon bedroht oder angegriffen, drückt es seine Beine eng an den Körper und lässt sich auf die Seite fallen, um dem potenziellen Beutegreifer seinen eigenen Tod vorzutäuschen.

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Durchschnittl. Temperatur 24 25 24 24 23 21 20 20 21 22 23 24
Minimale Temperatur 20 21 20 20 18 17 16 16 17 17 19 20
Maximale Temperatur 28 29 28 28 27 25 25 25 25 27 27 28
Regentage 26 23 25 19 17 18 21 21 16 17 20 24

Die angegebenen Daten wurden von uns innerhalb mehrerer Jahre mit Thermo- und Hygrometern direkt an den Fundorten der Tiere gemessen und zusammengetragen. "Durchschnittliche Temperatur" bedeutet, dass die Werte eines gesamten Monats zu einem Durchschnittswert berechnet wurden, z.B. wurden alle gemessenen Minimalwerte eines Monats zu einem durchschnittlichen Minimalwert für Februar berechnet. Das bedeutet im Klartext, dass einzelne Spitzenwerte eines Tages deutlich höher oder niedriger als die durchschnittlichen Minimal- und Maximalwerte liegen können. Es ist also möglich, dass zwar das durchschnittliche Maximum bei 29 Grad liegt, es aber an einigen Tagen des Monats 33°C oder gar 35°C warm war.

Das Klima auf Nosy Mangabe ist vor allem sehr feucht. Es regnet das ganze Jahr über mit besonders intensiven Niederschlägen während der Regenzeit. Der Regenwald auf der Insel reicht bis zum Strand, und ist durch die Isolation als Insel alt, mit riesigen Bäumen und viel Unterholz.

Die Temperaturen auf Nosy Mangabe sind das ganze Jahr über recht ähnlich mit nur kleinen Schwankungen. DIe Temperaturen gehen tagsüber an die 25°C und erreichen in der Regenzeit auch mal die 30°C. Dafür wird es in der Trockenzeit ein wenig kühler, allerdings nur wenige Grad: Mit 25°C tagsüber bleibt es immernoch recht warm. Nachts gehen die Temperaturen auf der Insel in der Regel nur um wenige Grad herunter.

2015 UVI Nosy Mangabe

Die UVB-Daten wurden mit einem Solarmeter 6.5 im Frühjahr (Ende März) zur höchsten Aktivitätszeit der Chamäleons gemessen. Gemessen wurden jeweils maximal für das Chamäleon zu erreichende Werte im Habitat.

Leider sind noch keine Bodentemperaturen für Nosy Mangabe verfügbar.

Habitat:

Die folgenden Fotos zeigen Ausschnitte aus dem Habitat von Brookesia peyrierasi zur Regenzeit auf Nosy Mangabe. Die winzigen Chamäleons sind auf moosigem Boden zwischen Laub und Totholz und besonders gerne am Fuß großer Bäume zu finden. Die Umgebung ist das ganze Jahr über sehr feucht.

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